Wenn Reflux, Sodbrennen, Bulimie-Recovery oder andere klinisch ausgeprägte Säure-Quellen deinen Schmelz dünner gemacht haben: wir bauen ihn additiv wieder auf — auch bei fortgeschrittenem Substanzverlust, ohne Kronen, ohne Schleifen. Du gibst das Tempo vor, du entscheidest jeden Schritt.
Zahnerosion ist der chemische Verlust von Zahnschmelz durch Säure — anders als Karies, die durch Bakterien entsteht. Bei klinisch ausgeprägter Erosion sind die Quellen meist endogen oder strukturell: chronischer Reflux mit Diagnose, stiller Reflux ohne Sodbrennen-Symptomatik, Bulimie- oder Magersucht-Recovery, posttraumatische Devitalisierung. Bis zu 33 % der Sodbrennen-Patient*innen zeigen messbaren Zahnschmelzverlust — der Zahnarzt erkennt die Erosion oft, bevor die Refluxkrankheit internistisch diagnostiziert ist.
Bei Scan 'n' Smile in Strasslach-Dingharting / München-Süd behandeln wir Erosion mit der 3-Step-Technik nach Vailati & Belser — additiv, ohne Schleifen, mit maximalem Erhalt deiner verbliebenen Substanz. Wir scannen mit unserem Trios 4 von der Firma 3Shape, planen das Wiederaufbau-Volumen mit SmileCloud (Vorschau am Bildschirm), tragen die geplante Form zur Probe direkt im Mund auf (Test Drive, reversibel) und bauen erst nach deiner Zustimmung Schicht für Schicht definitiv auf — in der Two-Layer-Technik (Zwei-Schichten-Aufbau wie beim natürlichen Zahn). Parallel koordinieren wir mit deinem Gastroenterologen oder deiner therapeutischen Begleitung — interdisziplinäre Behandlung statt Symptom-Pflaster.
Wenn deine Säurebelastung primär lifestyle-bedingt ist (Smoothies, Sport-Drinks, Reflux ohne Diagnose, Apple Cider Vinegar / Apfelessig, Balsamico): findest du auf unserer Lifestyle-LP den passenden Einstieg — gleiche Behandlungsphilosophie, andere Persona-Tonalität.
Reflux. Sodbrennen. Stiller Reflux. Bulimie-Recovery. Eine Diagnose hast du. Was du nicht hast: eine klare Antwort, was jetzt mit deinen Zähnen passiert. Der Schmelz wird dünner, die Schneidekanten werden glasig-durchsichtig, die Zähne reagieren empfindlich. Im Spiegel siehst du, was im Mund passiert. Und die nächste Frage liegt schon auf dem Tisch: muss das jetzt mit Kronen-Komplettrekonstruktion versorgt werden?
Nein. Solange noch Substanz da ist, können wir additiv zurückgeben, was die Säure dir genommen hat — schmelzschonend, ohne weitere Substanz zu opfern. Du behältst deine eigenen Zähne, ergänzt um genau die Schichten, die fehlen. Reparierbar bei Bedarf. Erweiterbar, falls die Säurequelle erneut aktiv wird.
Stell dir vor, deine Zähne haben wieder die Länge und das Lichtspiel, das sie vor der Erkrankung hatten. Du beißt unbeschwert in einen Apfel, du trinkst heißen Tee ohne Zucken. Genau dorthin bringen wir dich.
Der richtige Zeitpunkt ist jetzt — solange noch genug eigene Substanz da ist. Solange dein Schmelz nur dünner geworden ist und das Dentin noch geschützt ist, können wir additiv aufbauen — additiv, kein Schleifen, voll reparierbar. Wartest du, bis Zähne strukturell verloren gehen (tiefe Defekte ins Dentin, Pulpa-Beteiligung, frakturierte Schneidekanten), wird aus dem additiven Aufbau eine Wurzelbehandlung, eine Krone, im Extremfall ein Implantat. Der Behandlungsaufwand und die Kosten steigen dann nicht linear — sie multiplizieren sich. Und deine eigene Substanz ist dann unwiederbringlich weg.
Wenn du dich in zwei oder mehr Punkten erkennst: lass uns sprechen. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, in welchem Stadium dein Befund ist und welche Schutz- oder Wiederaufbau-Maßnahme jetzt für dich passt.Online Termin buchen
Mit unserem KI-Tool kannst du auf einem Foto deiner Frontzähne sichtbar machen, wo Säure den Schmelz schon angegriffen hat — ergänzende Aufklärung vor dem Erstgespräch.
Hinweis: Das Bild ist eine Hilfe und dient deiner Aufklärung. Eine detaillierte klinische Analyse ersetzt das Tool nicht.
Etwa 70 % aller Bulimie-Patient*innen haben durch Erosion geschädigte Zähne. Du bist nicht alleine — und du musst nicht warten, bis die Grunderkrankung „abgeschlossen" ist, um etwas für deine Zähne zu tun. Wir helfen sofort, mit reversiblen Schutz- und Stabilisierungs-Maßnahmen, die deine verbliebene Substanz jetzt schützen — während du an der Grunderkrankung arbeitest.
Welche Maßnahme für dich passt, klären wir im persönlichen Gespräch. Dr. Sebastian Zwinge und Dr. Daniela Zwinge betreuen diese Indikation gemeinsam — funktional, ästhetisch und biologisch im Blick. Die definitive Two-Layer-Versorgung (Frontzähne, Bisshöhe) kommt erst nach Stabilisierung der Grunderkrankung — die Lebensqualität-Hilfe gibt es ab dem ersten Termin.
Das Scan 'n' Smile-Konzept ist nicht nur Wiederaufbau. Es ist auch ein Mutmacher: ein Lächeln, das nicht mehr daran erinnert, sondern zeigt, wie weit du gekommen bist. Du erzählst nur, was du teilen möchtest — Diskretion ist die Grundlage.
Bei klinisch ausgeprägter Erosion ist der klassische Reflex eine Krone — die schluckt aber gesunde Restsubstanz mit, die du eigentlich noch hast. Unser Weg ist umgekehrt: wir geben dem Zahn zurück, was die Säure ihm genommen hat. Additiv. Ohne Schleifen.
Unser Konzept dafür heißt Scan 'n' Smile. Es verbindet vier Schritte zu einem zusammenhängenden Behandlungs-Erlebnis: digitaler Scan mit Vorschau am Bildschirm → Test Drive der geplanten Form direkt in deinem Mund → definitiver Aufbau in unserer Two-Layer-Technik → interdisziplinäre Koordination mit deiner ärztlichen Begleitung. Methodische Grundlage ist die international etablierte 3-Step-Technik nach Vailati & Belser (Universitätszahnmedizin Genf, seit 2005), die wir im Rahmen von Scan 'n' Smile mit moderner Digital-Workflow-Technik und unserer Two-Layer-Schichtung verbinden.
Scan 'n' Smile beginnt mit einem digitalen Scan deines aktuellen Befunds — Mikrometer-genau mit unserem Intraoralscanner. Wir entwerfen dein wiederhergestelltes Lächeln gemeinsam am Bildschirm — du bist Co-Designer, nicht Zuschauer. Dann der Test Drive: die geplante Form direkt provisorisch in deinem Mund, du fühlst, du gehst zum Spiegel, du sagst was anders soll. Reversibel. Erst wenn du zustimmst, geht es weiter.
Erosion senkt oft die Bisshöhe — meist unbemerkt. Im Rahmen von Scan 'n' Smile bauen wir die Kauflächen der Seitenzähne quadrantenweise additiv auf, sodass die ursprüngliche Bisshöhe wiederhergestellt wird. Dr. Sebastian Zwinge überwacht hier die Okklusion und die Bewegungsabläufe — eine Bisshöhen-Korrektur ohne Funktionskontrolle ist riskant.
Die Frontzähne bekommen ihre verlorene Form und Lichtdurchlässigkeit zurück. Wir bauen sie in der Two-Layer-Technik auf — unserem Zwei-Schichten-Aufbau wie beim natürlichen Zahn: innen ein dichtes Material für Tiefe und Farbe, außen ein lichtdurchlässiges Material wie der natürliche Schmelz für Lichtspiel und Glanz. So ahmen wir nach, was die Säure dir genommen hat.
Erosion stoppt nicht durch den Aufbau allein — die kausale Therapie der Grunderkrankung gehört zur Scan 'n' Smile-Behandlung dazu. Wir koordinieren auf Wunsch mit deinem Gastroenterologen (bei Reflux/GERD) oder mit deiner therapeutischen Begleitung über die DGPM (bei Recovery-Situation). Bei ausgeprägten Fällen fertigen wir eine Schutzschiene für die Nacht an. Dr. Sebastian Zwinge und Dr. Daniela Zwinge betreuen diese Indikation gemeinsam.
Scan 'n' Smile mit Composite ist unsere schnelle, additive, schmelzschonende und reparable Variante — bei moderater Erosion, mit fairem Pricing und maximaler Reversibilität. Sie ist nicht das einzige Werkzeug, das wir bei Erosionsschäden haben.
Bei ausgeprägten Defekten, kompletter Vollrekonstruktion, starker funktioneller Belastung (Bruxismus + Erosion kombiniert) oder wenn dir maximale Langlebigkeit und höchste optische Qualität besonders wichtig sind, ist eine Versorgung mit Keramik oft die noch hochwertigere Wahl. Wir setzen sie minimal-invasiv ein — als Onlay/Overlay-Veneer, nicht als Vollkrone — und bleiben dem additiven Grundgedanken treu.
Im Rahmen unseres Scan 'n' Smile-Konzepts können wir Composite und Keramik kombinieren: Composite z. B. an den Frontzähnen für die schnelle, fein steuerbare ästhetische Form, Keramik an den Seitenzähnen für die definitive Bisshebung und höchste Belastung. Die Entscheidung treffen wir gemeinsam — nach Befund-Tiefe, ästhetischem Ziel, Belastung und Budget. Du bist Co-Designer auch bei dieser Material-Wahl.
Beide Wege gehören zu unserem Scan 'n' Smile-Konzept. Welcher für dich der richtige ist, klären wir nach Vorschau am Bildschirm und Test Drive — bevor wir definitiv entscheiden.
Die 3-Step-Technik nach Vailati & Belser (Universitätszahnmedizin Genf, etabliert seit 2005) ist heute klinischer Standard für die additive Versorgung von Erosionspatienten. Fünf-Jahres-Studien zeigen bei minimalinvasivem Vorgehen einen nahezu vollständigen Funktions- und Substanzerhalt im Vergleich zu kronentragenden Versorgungen.
In Deutschland ist Prof. Dr. Daniel Edelhoff (LMU München) die zentrale Stimme für minimalinvasive Bisshöhen-Rekonstruktion mit zahnfarbenen Restaurationen — sein Konzept zur Versorgung von Erosionspatienten ohne Präparation ist Standard für genau die Indikation, die wir bei Scan 'n' Smile umsetzen.
Dr. Sebastian Zwinge hat selbst an der LMU München unter Prof. Edelhoff zu den optischen Eigenschaften zahnärztlicher Polymere geforscht und publiziert — also genau zu den Materialeigenschaften, die heute über das ästhetische Ergebnis bei Composite-Versorgungen entscheiden:
Güth JF, Zuch T, Zwinge S, Engels J, Stimmelmayr M, Edelhoff D: Optical properties of manually and CAD/CAM-fabricated polymers. Dental Materials Journal 2013; 32(6): 865–871. PMID 24240888.
Dieses Wissen über Lichtdurchlässigkeit und Fluoreszenz von Polymeren fließt direkt in den Aufbau deiner Frontzähne ein — gerade bei Erosion, wo Lichtspiel der Schneidekanten verloren gegangen ist. Methodische Grundlage unserer Two-Layer-Technik: Bazos P, Magne P. Bio-Emulation: a step toward biology-based esthetic dentistry. Eur J Esthet Dent 2011;6:8-19. PMID 21403924.
Erosion zeigt sich in unterschiedlichem Umfang — die Kosten staffeln sich nach Behandlungsbedarf:
Eine Kassenversorgung ist möglich — die genannten Preise beziehen sich auf die Scan-&-Smile-Privat-Versorgung. Bei ausgeprägten Fällen empfehlen wir zusätzlich eine individuelle Schutzschiene — separat im HKP. Den Mehraufwand für die hochwertigere adhäsive Versorgung (3-Step-Technik, Two-Layer, Vorschau + Test Drive) vereinbaren wir individuell über eine Mehrkostenvereinbarung (MKV). Alle Preise unverbindliche Spannen. Verbindlicher HKP nach klinischer Bewertung.
Composite hält bei guter Pflege und ursachen-orientierter Begleitung 5–10 Jahre, oft länger — und lässt sich bei Bedarf reparieren und auffrischen, ohne komplett zu erneuern. Wenn die Säurequelle weiter aktiv bleibt (z. B. unbehandelter Reflux), wird auch das neue Material angegriffen — deshalb ist die Ursache so wichtig wie der Aufbau selbst. Bei aktiver Säurequelle schützen wir zusätzlich mit einer Schiene.
Für ausgeprägtere Defekte oder maximale Langlebigkeit (15–25 Jahre) bieten wir Keramik-Versorgungen als zweite Säule an — minimal-invasiv als Onlay/Overlay, nicht als Vollkrone.
Je früher wir behandeln, desto weniger müssen wir behandeln. Solange dein Schmelz nur dünner geworden ist, können wir additiv aufbauen — kein Schleifen. Bei fortgeschrittenem strukturellen Substanzverlust wird aus dem additiven Aufbau eine Wurzelbehandlung, eine Krone oder ein Implantat. Der richtige Zeitpunkt ist jetzt.
Kostenlose Erstberatung · Vorschau am Bildschirm + Test Drive vorab · Transparenter Heil- und Kostenplan · Schutzschiene bei Bedarf separat planbar · Diskrete Vermittlung an Gastroenterolog*innen oder Therapeut*innen auf Wunsch
zwinge zwinge zahnmedizin
Gewerbestr. 17 · 82064 Strasslach-Dingharting · München-Süd
Smoothies, Sport-Drinks, Apfelessig, Reflux ohne Diagnose — gleiche Philosophie, andere Tonalität.
Zur Behandlung →Knirschen, Pressen — Wiederaufbau ohne Kronen.
Zur Behandlung →Stellung passt, Form noch nicht?
Zur Behandlung →Sport, Unfall, Trauma — Soforthilfe.
Zur Behandlung →Wann sinnvoll, wann nicht.
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