Türkei-Bulk und Discount-Veneers gibt es bei uns nicht. Wir nennen unsere Preise transparent — du weißt vor der Erstberatung, in welcher Größenordnung dein Befund liegt.
Bevor du in die Preise schaust: Nutze unser intelligentes KI-Tool zur Darstellung und individuellen Analyse des Goldenen Schnittes. Auf einem hochgeladenen Foto deiner Frontzähne zeigt dir das Tool, wo Substanz fehlt — und hilft dir, deinen Befund einer Versorgungsstufe zuzuordnen.
Hinweis: Das Bild ist eine Hilfe und dient deiner Aufklärung. Eine detaillierte klinische Analyse ersetzt das Tool nicht.
1–2 Schneidekanten, kleine Form-Korrektur — eine Sitzung. Beispiel: abgesplitterte Schneidekante des Schneidezahns wird in Composite ergänzt, ohne zu schleifen.
4–6 Frontzähne, Form + leichte Bisshöhe. Beispiel: Frontzähne wirken etwas kürzer geworden, Form abgenutzt — wir verlängern und harmonisieren in der Two-Layer-Technik.
6–8 Frontzähne, vollständige ästhetische Harmonisierung. Beispiel: Komplettes neues Lächeln im Frontzahn-Bereich — Form, Farbe, Proportionen nach Goldenem Schnitt geplant.
8–12 Zähne, Bisshebung bei Bruxismus oder Erosion. Beispiel: jahrelang abgekaute Seitenzähne, abgesunkener Biss — Wiederherstellung der ursprünglichen Bisshöhe, additiv.
Individuell, oft Kombi mit Keramik aus zahntechnischen Laboren. Beispiel: Vollrekonstruktion bei Generalisiertem Hartsubstanzverlust mit Composite-Front und Keramik-Seitenzähnen.
Unverbindliche Spannen. Den verbindlichen Heil- und Kostenplan erstellen wir nach klinischer Bewertung in der kostenlosen Erstberatung.
Kassenversorgung möglich. Eine Kassenversorgung ist möglich. Scan 'n' Smile ist unsere Premium-Versorgung mit Vorschau am Bildschirm, Test Drive und Two-Layer-Technik — der Mehraufwand wird über eine Mehrkostenvereinbarung (MKV) individuell vereinbart.
BEMA-Anteil bei kariösen oder insuffizienten Versorgungen. Bei vorhandenem Behandlungsbedarf prüfen wir individuell, ob ein BEMA-Anteil angesetzt werden kann. Privat-Anteil transparent vor der Behandlung.
Kein Druck. Wir behandeln nicht mehr als nötig — und nicht weniger als sinnvoll.
Die oben genannten Spannen sind Orientierungsrahmen, keine verbindlichen Angebote. Eine seriöse Kostenkalkulation ist medizinisch und rechtlich erst möglich, wenn wir deinen Befund vollständig erhoben haben — und das geht nur in der Praxis, nicht über ein Foto, nicht über ein KI-Tool, nicht aus der Ferne.
Der Grund: Was du im Spiegel siehst, ist nur die oberflächliche Hälfte deiner Zahnsituation. Die andere Hälfte — Knochen, Wurzeln, Bisshöhe, Kiefergelenk, Zahnfleisch — entscheidet darüber, welche Behandlung für dich überhaupt sinnvoll ist und was sie realistisch kostet. Hier sind die sechs Punkte, die wir vor jedem HKP klären müssen:
Inspektion jedes einzelnen Zahns auf Substanzverlust, Karies, undichte Füllungen, Risse, Verfärbungen. Test der Empfindlichkeit auf Kalt, Heiß, Druck. Messung von Zahnbeweglichkeit. Bewertung der Zahnform im Verhältnis zu Lippe, Gesicht und Bisslinie. Ohne diesen Befund weißt weder du noch wir, ob 4 Zähne oder 8 Zähne behandelt werden müssen — und das verändert den Preis um den Faktor 2.
Ein Röntgenbild zeigt, was die optische Untersuchung nicht erkennen kann: versteckte Karies zwischen den Zähnen, alte Wurzelbehandlungen, Knochenabbau, Wurzelresorptionen, Zysten, kritisch nahe Pulpa. Ein Zahn, der äußerlich gesund aussieht, kann innen Behandlungsbedarf haben — das verändert deinen Plan und deine Kosten erheblich. Bei Vollrekonstruktionen ist zusätzlich ein DVT (3D-Röntgenbild) sinnvoll.
Vor jeder funktionellen Rekonstruktion (Bisshebung, Bruxismus-Versorgung, Vollrekonstruktion) klären wir Bisshöhe, Kiefergelenkstatus, Kaumuskel-Status, Bewegungsmuster und CMD-Symptome. Eine flache, abgekaute Kaufläche hat oft Bisshebung-Bedarf — das ist eine andere Behandlung als kosmetisches Bonding und liegt in einer anderen Kosten-Größenordnung.
Vor jeder ästhetischen Versorgung muss das Zahnfleisch entzündungsfrei und stabil sein, sonst hält das Ergebnis nicht. Wir messen Taschentiefen, Blutung, Knochenabbau. Bei aktiver Parodontitis muss diese zuerst behandelt werden — das ist eine eigene Behandlung mit eigenen Kosten, die der ästhetischen Versorgung vorgeschaltet ist.
Karies, undichte Füllungen, abgestorbene Pulpa, fehlende Zähne — all das muss vor einer hochwertigen ästhetischen Versorgung saniert werden. Erst dann hat eine adhäsive Versorgung eine stabile Basis. Diese Vorbehandlungen werden oft anteilig von der Krankenkasse getragen und stehen separat im HKP — das macht den Plan komplexer und genauer als eine einfache Pauschale.
Composite ist preisgünstiger, schneller, voll reparierbar — Keramik aus zahntechnischen Laboren ist langlebiger, abrasionsfester, ästhetisch oft überlegen. Welche Wahl für dich richtig ist, hängt vom Befund ab: Substanzverlust, Belastung, Bruxismus, ästhetischer Anspruch, Budget. Wir entscheiden das gemeinsam — nach Befund, nicht vorab.
Ein Heil- und Kostenplan (HKP) oder Kostenvoranschlag (KVA) ist eine rechtsverbindliche Kalkulation, die wir gegenüber dir und deiner Krankenkasse vertreten. Eine solche Kalkulation ohne klinischen Befund zu erstellen, wäre eine Kalkulation auf Verdacht — das wäre weder medizinisch verantwortbar noch zulässig nach dem ärztlichen Berufsrecht und der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ).
Deshalb funktioniert unser Ablauf so: kostenlose Erstberatung mit klinischer Bewertung → bei Bedarf Röntgenbilder + Funktionsanalyse → verbindlicher HKP/KVA → erst dann Behandlungsentscheidung. Keine Vorabzahlung, kein Druck, kein „Festpreis aus dem Internet". Das ist nicht Bürokratie, das ist Sorgfaltspflicht.
Die kostenlose Erstberatung ist der erste Schritt. Vorschau am Bildschirm, klinische Bewertung, transparenter HKP — bevor irgendeine Behandlung beginnt.
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